Das digitale Systems Engineering Prozessmodell für Model-Based Systems Engineering of Enterprises

Kategorie
GfSE Online-Seminare
Datum
Mittwoch, 4. November 2020 17:00 - 18:00
Veranstaltungsort
Online
Telefon
+49 (0) 421 9601-495
E-Mail
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Beschreibung

Das INCOSE-Referenzprozessmodell ist ein mächtiges Werkzeug für die Unternehmensentwicklung. Es ist die Essenz aus der mehrjährigen Erfahrung von Spezialisten verschiedenster Industriebereichen. Das INCOSE-Referenzprozessmodell unterstützt das Systemdenken und ermöglicht es den Unternehmen, klare und flexible Produktentstehungsprozesse zu gestalten und Lebenszyklusmodelle ihrer Produkte zu verwalten. Das größte Problem dieses Modells ist, dass es dokumentenbasiert ist. Es versteckt entweder in einem Papierbuch oder in einem PDF-Dokument. Dieses Problem behindert den Einsatz der modellbasierten Vorgehensweise für die Unternehmensentwicklung (model based systems engineering of enterprises).

INCOSE Handbuch 4.0, übersetzt von der GfSE e.V.

Mitglieder der GfSE-Arbeitsgruppe "Terminologie im Systems Engineering" stellen der Gesellschaft ein maschinenlesbares INCOSE Referenzprozessmodell zur Verfügung. Das ist die eindeutige Beschreibung der Systems-Engineering-Prozesse und ihrer Inputs-Outputs in der Form der Einheiten und der Beziehungen zwischen diesen. Dieses Referenzprozessmodell ist mit einem offenen Werkzeug erstellt, das Import und Export der Daten in einem standardisierten Format unterstützt.

Graphische Darstellung des maschinenlesbaren INCOSE Referenzprozessmodells (Prozesse sind gelb, Artefakte sind grün)

Welche Fragen beantwortet das Webinar?

1. Fragen einer Person (Lehrlinge, Interessierte, Power-Users)
  1.1. Front-End: Web-basierter Report
    1.1.1. Was ist der Zweck des Prozesses X?
    1.1.2. Was sind die Inputs und Outputs vom Prozess X?
    1.1.3. Was bedeutet der Artefakt (Input oder Output) Y?
  1.2. Back-End: das digitale Prozessmodell im Modellierungswerkzeug
  1.3. Wie sind Prozesse X und Y miteinander verbunden?
2. Fragen eines Teams in einer Organisation
  2.1. “Wir müssen in unserer Entwicklungsorganisation ein Prozessmodell einsetzen, um Prozessmanagement zu ermöglichen”
    2.1.1. Anpassung des Referenz-Prozessmodells: Quick and Dirty
    2.1.2. Modellbasierte Entwicklung der Unternehmensarchitektur nach TOGAF
  2.2. “Wir müssen in unserer Organisation die IT-Landschaft zusammen mit der Business-Ebene steuern”
    2.2.1. Beschaffung eines validen Prozessmodells
    2.2.2. Etablierung des Prozesses für Entwicklung der Unternehmensarchitektur
    2.2.3. Betreuung der Applikation-Ebene im Rahmen des Prozesses
       

Referent

Alexander Efremov ist seit 2009 ein diplomierter Ingenieur im Bereich “Steuerungssysteme und Regelungstechnik”. Seit dem Universitätsabschluss in Moskau sammelte er Berufserfahrung sowohl als Produktentwickler als auch als Organisationsentwickler in Russland und in Deutschland. Als Ingenieur interessiert er sich für formale Beschreibungen der Systeme (seien sie Organisationen oder Produkte) und für pragmatische Anwendungen solcher Beschreibungen in realen Projekten. Alexander arbeitet für die Firma “MHP Management- und IT-Beratung GmbH” und ist ehrenamtlich in der Gesellschaft für Systems Engineering tätig.

Teilnahme

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