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GfSE Workshop mit 4 Projekten

München – 06. März 2015 – Wie in jedem Jahr hat der nationale Workshop der GfSE wieder in Hannover mit Systems Engineering Gleichgesinnten stattgefunden. In diesem Jahr wurde er der Workshop von Dr. David Endler, dem Bereichsleiter Technik, organisiert und perfekt durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist wieder gestiegen und auch die Projekte sind primär durch die Arbeitsgruppen der GfSE gestützt. Insgesamt gab es neben dem Treffen der GfSE Assessoren zum SE-ZERT® Programm noch Treffen aus den AGs von System Safety Modeling Language (Sys(S)ML), PDM/PLM-Arbeitsgruppe, Funktionale Architekturen für Systeme (FAS), dem GfSE Handbuch und Moderat komplexe Systeme (MkS).

Der 1. Workshop für „Funktionale Architektur Hausautomatisierung" zeigt ein schönes Beispiel für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Themen innerhalb der GfSE-Community, der durch den Projektgeber Stephan Dankers vertreten wird. Bereits beim Workshop 2014 wurde das Beispiel „Hausautomatisierung" initiiert. So wurden erste Use Cases erarbeitet, die nun weiter Verwendung finden sollten. Ziel für 2015 waren die Erweiterung und Detaillierung des existierenden Modells. Aber auch Aspekte wie Modellqualität und die einfache Anwendbarkeit des Modells („Model Usability") sollten stärker berücksichtigt werden. Als Ergebnis liegt nun eine mit SysML und dem entsprechenden Werkzeug digitalisierte Funktionale Architektur vor. Dabei zeigt sich zunächst, wie wichtig die beiden Aspekte Modellqualität und Anwendbarkeit tatsächlich sind: Das alte Modell war wertvoller Input, musste jedoch überdacht und in Teilen verworfen werden. Das Ergebnis aus 2015 rechtfertigt den Aufwand – Anforderungen, Use Cases und Aktivitäten wurden stark verfeinert. Dabei wurde insbesondere Wert auf die Bereiche Klimatisierung, Zugangssteuerung und Entertainment gelegt.

Der 2. Workshop aus dem Bereich Safety Assessment Feuermeldesystem in SysML hat sich die Arbeitsgruppe in ein Themengebiet für die 2 Tage konzentriert. System Safety und MBSE ergänzen sich hervorragend. Es hat sich allerdings gezeigt, dass sichere Systeme – im Sinne funktionaler Sicherheit – nur schwer mit der SysML modellierbar sind. Durch eine geeignete Methodenunterstützung sollen Systemingenieure als Experten für funktionale Sicherheit in ihrer Arbeit durch eine Erweiterung der SysML zu einer System Safety Modelling Language (Sys(S)ML) unterstützt werden. Anhand des Feuermeldesystems eines Flugzeugs wurden im Workshop die einzelnen Schritte des Safety Assessments nachvollzogen: Nach einer Modellierung der Funktionalen Architektur des Feuermeldesystems – repräsentiert durch Functional Block Flow Diagramme und einer N2-Matrix – wurden zunächst Fehlerszenarien abgeleitet. Gleichzeitig wurden die relevanten Funktionen den physischen Bauteilen des Systems zugewiesen, gefolgt von der Erstellung eines Fehlerbaums. Das Beispiel wurde in SysML abgebildet und erste allgemeingültige Vorgehensweisen zur Modellierung der funktionalen Sicherheit abgeleitet. Projektgeber Dr. David Endler bewertet den Workshop als vollen Erfolg. Das kommt auch durch die geplante Fortsetzung der Aktivitäten im Rahmen der Hamburger GetTogether zum Ausdruck.

Der Workshop Nr. 3 „PLM4MBSE" unter der Leitung von Michael Pfenning und Uwe Kaufmann beschäftigte sich mit Aspekten der Integration von MBSE und PLM. Dabei ging es einerseits um die Ausarbeitung von Anforderungen an die MBSE-Autorenwerkzeuge der verschiedenen Tool-Vendoren hinsichtlich der Unterstützung von Entwicklungskollaboration, Modellversionierung, Modellaustausch und Change Management. Andererseits wurden auch die notwendigen Anforderungen des MBSE an die Architektur und Schnittstellen von PLM-Systemen diskutiert. Ziel des Workshops ist nun, die Erkenntnisse in einem Positionspapier zusammenzufassen.

Der Büchermarkt bietet viele hervorragende SE-Werke – sie adressieren jedoch sehr stark die Prozesssicht im Systems Engineering. Es fehlt ein Nachschlagewerk, das sich an interessierte Neueinsteiger und Experten richtet und dabei den Schwerpunkt auf Methoden und die hierfür erforderlichen Fähigkeiten legt. Damit war der Fokus für das 4. Projekt im Workshop gelegt. Da Systems Engineering zudem im Umfeld kostenintensiver Luft- und Raumfahrtsysteme mit langen Lebenszyklen entstanden ist, sollen in einem Handbuch stärker die Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbau berücksichtigt werden und die dt. Übersetzung des INCOSE Handbuches unterstützen, als auch Spezifika im Umfeld der dt. Normen und Erfahrungen beinhalten. Als Ergebnis des Workshops unter Leitung von Prof. Hanno Weber liegt ein detaillierter Fahrplan bis zur Veröffentlichung eines GFSE Handbuchs Ende 2016 vor. Interessierte Co-Autoren werden gesucht – gerne auch, um die relevanten Methoden anschaulich anhand von Beispielen darzustellen.

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